Sobald Sie die Kampagnen der Sowjets und Westalliierten erfolgreich abgeschlossen haben, wird die deutsche freigeschaltet. Sie umfasst actiongeladene fiktive Szenarien, die allerdings historisch plausibel gestaltet sind. Die zahlreichen Einheitentypen, die damals tatsächlich oder fast zum Einsatz gekommen sind, eröffnen Ihnen die Möglichkeit, die Geschichtsbücher mit Hilfe der Wehrmacht umzuschreiben. Die meisten Echtzeitstrategietitel scheuen sich davor, Alternativen für das Ende des Zweiten Weltkriegs anzubieten. Rush for Berlin traut sich an dieses Tabuthema heran, will damit aber keinesfalls den Nationalsozialismus und dessen Folgen glorifizieren. Um diese Absicht zu betonen, kommt Hitler im Spiel durch das Attentat von Graf Stauffenberg im Juli 1944 ums Leben. Sie übernehmen dann das Kommando über die deutsche Wehrmacht, die sich des gleichzeitigen Ansturms zweier zahlenmäßig überlegener Gegner an der Ost- und Westfront erwehren muss. Die Kampagne beginnt damit, dass die sowjetischen und westalliierten Truppen die deutsche Grenze überschreiten. Sie haben die Aufgabe, die beiden Offensiven mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln aufzuhalten. Dazu gehört auch eine stetig wachsende Anzahl von Düsenjägern des Typs Me 262. An diesem Punkt beginnt die bereits erwähnte fiktive Handlung des Spiels. Die Alliierten verlieren langsam, aber sicher die Luftherrschaft, und die deutsche Rüstungsindustrie kann ihre Streitkräfte wieder bedarfsgerecht mit Ausrüstung versorgen. Die effiziente Verteilung Ihres Nachschubs ist in allen Szenarien nicht nur eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg, sondern auch einer der zahlreichen Faktoren, die dafür sorgen, dass die deutsche Kampagne selbst für "alte Hasen" zu einer echten Herausforderung wird. Ihre neu errungene Luftüberlegenheit eröffnet den Deutschen die Möglichkeit, die sowjetische Offensive an der Oder im Frühjahr 1945 zurückzuschlagen. Und wer weiß? Da die Erfolgschancen eines Atombombenangriffs auf deutsche Ziele dadurch ebenfalls stark beschnitten werden, könnte es sogar sein, dass die Westalliierten letztendlich den Grenzverlauf des Dritten Reichs aus dem Jahre 1935 akzeptieren.
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Last Infos 14.05.06 Slyder |
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