Panzerkampfwagen T-40-A Leichter Schwimmpanzer mit sperriger, einfacher Bauweise, der die Vorkriegsserie T-37/38 ersetzen sollte. Der T 40-A war mit einer 2-cm- Kanone bewaffnet und wurde daher nur selten gesichtet. Man betraute ihn hauptsächlich mit Spezialaufträgen.
Der T-34 war ein mittelschwerer Panzer, der von dem revolutionären Christie-Entwurf abgeleitet worden war und dann in die Massenproduktion ging. Bei Kriegsende hatte er sich zu einer der symbolträchtigsten Waffen der Roten Armee gemausert. Der T-34 wurde in unglaublich großen Mengen hergestellt und versetzte der deutschen Wehrmacht bei den ersten Gefechten einen regelrechten Schock, da er sich mit herkömmlichen Panzerabwehrwaffen nicht "knacken" ließ und gleichzeitig jedes deutsche Modell vernichten konnte. Das erste Produktionsmuster war mit einer 7,62-cm-Kanone und zwei MG ausgerüstet. Als wahrscheinlich wichtigster Panzer der Alliierten hatte er einen erheblichen Einfluss auf alle nachfolgend entwickelten Typen.
Als die Verlustzahlen des T-34 wegen der neuen deutschen Modelle mit verbesserter Panzerung und der 8,8-cm-KwK in unerträgliche Höhen kletterten, entschloss man sich zu einer grundlegenden Überholung des Musters. Das neue Modell verfügte über den modifizierten Turm des KV-85, das zuverlässige Fahrgestell des T-34/76 und eine moderne 8,5-cm-Schnellfeuerkanone.
Schwerer Kampfpanzer der nächsten Generation mit abgeschrägter Panzerung und einer 12,2-cm-Schnellfeuerkanone, die alle zeitgenössischen deutschen Modelle glatt durchschlagen konnte - auch den Furcht erregenden Königstiger. Die Sowjets setzten den JS II beim Endkampf um Berlin in Scharen ein, was eine verheerende Wirkung auf den Zustand der letzten deutschen Verteidigungsstellungen hatte.
Feldhaubitzen ZIS-3 7,62 cm Die ZIS-3 war eigentlich als leichte Feldhaubitze konzipiert worden, bewährte sich aber hervorragend als Panzerabwehrkanone. Ihre maximale Reichweite lag bei über 10.000 Metern. Noch auf 500 Meter Entfernung konnte sie 10 cm dicke Panzerungen durchschlagen.
Mittelschwere Regimentsartillerie aus der Küstengeschützserie M1939. Prinzipiell war die BR-17 als stationäre Einheit konzipiert, wurde aber später auf eine Kettenlafette montiert, so dass man sie leichter verlegen konnte.
Die Raketenbatterien mit chemischen Treibsätzen gehörten zu den bestgehüteten Geheimnissen der Roten Armee im Großen Vaterländischen Krieg. Sogar die Elitetruppen der Gardearmeen durften diese Waffe nur unter der strengen Aufsicht von Sondereinheiten bedienen. Die Katjuscha oder "Stalinorgel" feuerte mehrere Salven mit Brandraketen auf ein Flächenziel ab, das bis zu 25 km entfernt sein konnte. Die Trefferwirkung war verheerend. Deutsche Einheiten, die unter ihren Beschuss gerieten, brachen regelmäßig in Panik aus. Panzerabwehrkanonen (Pak) auf Selbstfahrlafetten SU-85 Dieses Modell war mit einer 8,5-mm-Flugabwehrkanone ausgerüstet und stellte eine tödliche Bedrohung für leichte und mittlere deutsche Panzer dar. Durch die fehlende MG-Bewaffnung war es Angriffen durch feindliche Infanterie jedoch fast hilflos ausgeliefert. Der SU-85 hatte auch keinen Turm, was ebenfalls einen Nachteil darstellte, denn die Besatzung musste ihr Fahrzeug immer in Richtung des anvisierten Ziels drehen.
Selbstfahrlafetten SU-122 Im Verlauf des Krieges kombinierte die Rote Armee ihre vorhandenen Waffen zu einer neuen Generation von Sturmgeschützen und Jagdpanzern. Das Modell SU-122 bestand aus einer 12,2-cm-Feldhaubitze, die man auf das Fahrgestell eines T-34 montierte. Das Ergebnis war ein ausgezeichnetes Sturmgeschütz, das sich auch in schwierigem Gelände gut zurechtfand. Seine relativ hohe Fahrgeschwindigkeit konnte es allerdings nur selten demonstrieren, da seine Hauptaufgabe die Unterstützung von Infanterieeinheiten war.
Mittlerer Jagdpanzer auf dem Fahrgestell des schweren Panzers JS II. Das oben angebrachte großkalibrige (12,7 mm) Fla-MG war für sowjetische Verhältnisse etwas Besonderes. Dummerweise musste der Schütze auf den Turm klettern, um es zu bedienen, und wurde so zu einem leichten Ziel für die feindliche Infanterie. Aufklärungsfahrzeug
Leicht gepanzertes Aufklärungsfahrzeug mit 7,62-mm-MG in einem kleinen Turm. Durch seine geringe Größe und aus nur zwei Mann bestehenden Besatzung war es extrem geländegängig.
Hilfsfahrzeuge Woroschilowets Schweres Vollkettentransportfahrzeug, das zwischen 1939 und 1941 in Massen produziert wurde. Mit seinem 350 PS leistenden Dieselmotor konnte es über 20 Tonnen schwere Lasten schleppen. Eine verbesserte und stärker gepanzerte Variante begleitete die Rote Armee bis in die deutsche Reichshauptstadt.
Transportfahrzeuge Willys Overland-Jeep Dieser Jeep war wahrscheinlich das bekannteste Militärfahrzeug der Westalliierten und wurde auch von der Roten Armee in großem Umfang eingesetzt. Mit ihm ließ sich überall auf der Welt auch das schwierigste Gelände meistern. Der Allradantrieb und der 54 PS leistende Motor ermöglichten das Überwinden von Steigungen von bis zu 60 Grad und das Durchqueren flacher Gewässer. Der Jeep war außerdem absolut wüsten- und tropentauglich. Auf der Straße erzielte er sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h. Die Massenproduktion wurde durch das unkomplizierte Fahrgestell stark vereinfacht.
Bomber Iljuschin IL-2 Sturmovik Einmotoriges, schwer gepanzertes Schlachtflugzeug, auch "fliegender Panzer" genannt. Der gesamte Vorderbereich der 1941 in Dienst gestellten IL-2 war mit einer 14 mm dicken Stahlplatte verkleidet. Pilot, Triebwerk und Treibstofftank waren vor feindlichem Beschuss geschützt. Auch die Front des Kabinendachs bestand aus 65 mm dickem kugelsicheren Glas. Die vier Maschinengewehre in den Tragflächen wurden im Laufe des Krieges durch Zwillingskanonen ersetzt. Iljuschin IL-4 DB-3F Zwischen 1939 und 1945 in Massen gefertigter zweimotoriger mittelschwerer Bomber. Das Modell war wegen seiner guten Defensivbewaffnung (3 MG), hohen Reichweite und hohen Bombennutzlast (bis zu einer Tonne) sehr erfolgreich.
Aufklärungsflugzeug Suchoj SU-2R Zweisitziger leichter Bomber, der während des Großen Vaterländischen Krieges meist als Aufklärer eingesetzt wurde. Spätere Modelle wurden mit zwei MG vom Kaliber 7,62 mm und bis zu sechs RS-82-Raketen ausgerüstet. |
|||
Last Infos 14.05.06 Slyder |
|||