Deutsche Einheiten

Panzerkampfwagen

Panzerkampfwagen IV, Modell F2, SdKfz 161/1

Spätes Modell des 1938 in Serie gegangenen mittelschweren Kampfpanzers. Mit seiner langläufigen Kanone vom Kaliber 7,5 cm und seinem 300 PS leistenden Motor war er eine ernsthafte Bedrohung für fast alle feindlichen Kampfwagen der damaligen Zeit. Die Panzerschürzen sollten die Ketten vor Beschuss schützen. Der Turm erwies sich als äußerst widerstandsfähig gegen Hohlladungsgeschosse.


Panzerkampfwagen V "Panther", Modell D, SdKfz 171

Trotz seiner zahlreichen Kinderkrankheiten und mechanischen Probleme entwickelte sich der Panther zu einem der bedeutendsten mittelschweren Panzer des Zweiten Weltkriegs. Der Kampfwagen kombinierte Bewaffnung, Panzerung und Geschwindigkeit auf geniale Weise miteinander und wird daher von vielen Experten als der beste Panzer im Arsenal der Wehrmacht betrachtet. Der Panther war in der Lage, alle zeitgenössischen Feindpanzer zu vernichten, und wurde sogar von den Besatzungen der sowjetischen T-34 gefürchtet.

Tiger


Panzerkampfwagen VI "Tiger", Modell E, SdKfz 181

Dieser schwere, für damalige Verhältnisse moderne Panzer hatte im April 1942 seine Feuertaufe. Der Tiger wurde von Henschel hergestellt und war mit einer Mehrzweck-Kanone vom Kaliber 8,8 cm bewaffnet. Seine Panzerungsstärke übertraf die aller anderen damals verfügbaren Kampfwagen, und der Tiger ging als Symbol der deutschen Ingenieurskunst in die Geschichte ein.


Panzerkampfwagen VI "Tiger II", Modell B, SdKfz 182

Nachfolgemodell des schweren Panzers SdKfz 181, der 1942 zum ersten Mal eingesetzt wurde. Der Tiger II, auch "Königstiger" genannt, gab im Mai 1944 sein Debüt an der Ostfront und war mit einer neuen, noch schlagkräftigeren 8,8-cm-KwK und überarbeiteten Panzerplatten ausgerüstet, die nur von überschweren alliierten Panzern durchschlagen werden konnten.

 

 

Feldhaubitzen

8,8-cm-Flak (Modell 36)

Die so genannte "Achtacht" war eigentlich als Flugabwehrkanone konzipiert worden, erwies sich jedoch bald wegen der hohen Durchschlagskraft ihrer Munition und ihrer Zielgenauigkeit als effiziente Mehrzweckwaffe, die zur Bekämpfung von Panzern und zur Infanterieunterstützung eingesetzt wurde. Die auf Selbstfahrlafetten angebrachten Varianten des Modells waren die besten Panzerabwehrwaffen der damaligen Zeit.


5-cm-Pak (Modell 38)

Diese leichte Panzerabwehrkanone konnte zwischen 12 und 14 Schuss pro Minute abgeben. Gegen Ende des Krieges war ihre Standardmunition nicht mehr in der Lage, die Panzerung feindlicher Kampfwagen zu durchschlagen. Die Pak wurde allerdings nicht ganz ausgemustert, weil sie relativ vielseitig war und auch Hohlladungsgeschosse und Sprenggranaten verschießen konnte.


LeFH 18 "Wespe"

Eine der ersten Selbstfahrlafetten mit einer 10,5-cm-Haubitze auf dem Fahrgestell des Panzer II. Die Wespe verfügte nur vorne über eine ausreichende Panzerung, war aber dennoch bei der deutschen Infanterie und Artillerie bis Kriegsende sehr beliebt.

 

Selbstfahrlafetten

Panzerwerfer 42

Die deutsche Wehrmacht war mit der Feuergeschwindigkeit ihrerersten Raketenwerfer nicht zufrieden und führte mehrere Experimente durch, um diese zu verbessern. Die Versuchsreihen brachten den Panzerwerfer 42 hervor. Diese Waffe bestand aus zwei 15-cm-Nebelwerferbänken mit je sechs Rohren und wurde auf ein gepanzertes Halbkettenfahrzeug montiert. Die erhöhte Feuergeschwindigkeit ließ sich darauf zurückzuführen, dass die Bedienungsmannschaft nun in ihrem Fahrzeug Deckung suchen konnte und keine Schützengräben neben ihren Nebelwerfern mehr ausheben musste.

german
Sturmtiger

Der 38-cm-Granatwerfer dieses Modells sollte eigentlich zur Bekämpfung von U-Booten dienen. 1944 montierte man ihn jedoch einfach auf das Fahrgestell des Tiger-Panzers. Das Ergebnis wurde "Sturmtiger" getauft. Aus dem extrem kurzen Lauf seiner Hauptwaffe wurden 365 kg schwere Granaten bis zu 5 km weit verschossen. Die Besatzung war in ihrer Stahlfestung vor feindlichem Feuer absolut sicher und konnte sich ganz auf das Verschießen ihrer 13 Granatpatronen konzentrieren, das dank der Luftlöcher um die Laufmanschette, aus denen der Pulverdampf entweichen konnte, völlig rückstoßfrei erfolgte. Am Heck des Panzers brachte man außerdem einen Greifarm an, um das Aufmunitionieren zu erleichtern.

Panzerabwehrkanonen (Pak) auf Selbstfahrlafetten


Hetzer

Der Hetzer wurde 1943 als vollummantelter Jagdpanzer in Dienst gestellt. Das Fahrgestell stammte vom tschechischen Modell 38 (t). Die Bewaffnung bestand aus einer 7,5-cm-Pak und einem 7,92-mm-MG auf dem Dach, das für die Nahverteidigung konzipiert worden war und beim Feuern um 360° geschwenkt werden konnte. Der Entwurf war so robust und zuverlässig, dass der Hetzer auch Jahre nach Kriegsende noch weiter für die tschechoslowakische Armee produziert wurde.


Jagdtiger

Dieser schwere Jagdpanzer auf dem Gestell des Panzer VI war mit einer 12,8-cm-Pak ausgerüstet. Der 700 PS leistende Maybach-Motor war ein wenig zu schwach für dieses Monster. Seine daraus resultierende eingeschränkte Mobilität führte dazu, dass der Jagdtiger nur selten ausschließlich gegen Feindpanzer antrat. Die deutschen Infanteristen schätzten ihn eher als "fahrenden Bunker", in oder hinter dem man vor feindlichem Beschuss absolut sicher war. Der Jagdtiger ist einer der größten und schwersten Panzer, die jemals gebaut wurden.



Flugabwehrkanonen (Flak) auf Selbstfahrlafetten

Flakpanzer "Wirbelwind"

Das erste Wirbelwind-Modell stammte aus den Ostbau-Werken in Sagen (Schlesien) und wurde im Dezember 1943 in Dienst gestellt. Es handelte sich dabei um ein nicht modifiziertes Fahrgestell des PzKpfw IV mit einem 16 mm starken Rundum-Turm. Die meisten Wirbelwinde kamen in den Flugabwehrzügen der deutschen Panzerregimente zum Einsatz.

 

 

Aufklärungsfahrzeuge

Volkswagen Type 62 "Kübelwagen"

Heckgetriebene Militärvariante von Ferdinand Porsches Volkswagen, die ab 1941 hergestellt wurde. Der Kübelwagen war nicht besonders schnell, aber im Vergleich zu den in der Mitte des 20. Jahrhunderts geltenden Standards sehr robust. Durch sein geringes Gewicht zeigte er auch im Gelände eine gute Leistung. Hinweis: Kann vom Spieler nicht erworben werden!

Motorrad BMW R 75

Die BMW R 75 war das Arbeitspferd der deutschen Melder und konnte drei vollausgerüstete Infanteristen transportieren. Im Seitenwagen war mehr als genug Platz für Karten, Munition, Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände. Die R 75 war perfekt für die schnelle Verlegung von Soldaten geeignet.


Leichter Panzerspähwagen SdKfz 223 FU

Diese Variante des leichten Panzerspähwagens SdKfz 222 war mit einer Funkanlage, einem neuen Fahrgestell, einem stärkeren Motor und einer Bügelantenne um den Rumpf ausgestattet. Das Modell kam in den Aufklärungsabteilungen leichter und motorisierter Infanterie- sowie Panzerdivisionen zum Einsatz.

 

Transportfahrzeuge

Opel Blitz

Dieser allradgetriebene und äußerst robuste Lkw wurde in der Wehrmacht vornehmlich als Truppentransporter und Zugmaschine genutzt. Trotz seiner mangelhaften Ausstattung mit Panzerplatten war er ideal für Nachschubaufgaben geeignet.


Mittlerer Schützenpanzerwagen SdKfz 250

Leichtgepanzertes, geländegängiges Halbkettenfahrzeug für Aufklärungs- und Transportzwecke. Das SdKfz 251 konnte bis zu sechs vollausgerüstete Soldaten aufnehmen. Es wurde hauptsächlich von Panzer- und Panzergrenadierdivisionen eingesetzt.

 

 

Bomber

Messerschmidt Me 262

Der zweistrahlige deutsche Abfangjäger Me 262 war das erste militärisch genutzte Düsenflugzeug der Welt. Die Entwicklungsarbeiten daran hatten zwar schon 1939 begonnen, doch der Jäger war erst Mitte 1944 einsatzbereit. Insgesamt wurden fast 1.500 Me 262 produziert und über 500 Stück vor der Fertigstellung durch Bombenangriffe zerstört, doch es gingen nur knapp 300 Maschinen an die Front.

 

Heinkel He 111

Schneller, zweimotoriger, mittelschwerer Bomber. Die He 111 war die bekannteste deutsche Militärmaschine im Zweiten Weltkrieg, die für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt wurde. Sie war eigentlich als Zivilflugzeug für die kommerzielle Luftfahrt konzipiert worden und fasste zehn Passagiere. Nach dem Krieg bekleidete sie diese Rolle noch einige Jahre lang.

 

Aufklärungsflugzeug

Fiesler Fi 156 "Storch"

Einmotoriger Aufklärer und Transporter, der buchstäblich bis zum letzten Kriegstag im Einsatz blieb. Sein größter Vorteil war, dass er für den Start nur 65 und für die Landung lediglich 20 Meter benötigte. Sobald feindliche Jäger auftauchten, musste der Storch sich auf seine unglaubliche Wendigkeit bei extrem geringem Tempo verlassen.

 

Transportflugzeug

Junkers Ju 52 "Tante Ju"

Die Ju 52 wurde Mitte der 30er Jahre unter einem Vorwand als dreimotoriges Zivilflugzeug für bis zu siebzehn Passagiere entwickelt und kurz vor Kriegsausbruch schnell zu einer militärisch nutzbaren Transportmaschine mit einer Nutzlast von bis zu zwei Tonnen umgebaut. Man setzte sie auch als Schlepper für Gleiter oder zum Transport von Fallschirmjägern oder Infanterieeinheiten ein.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
   

 

 

Last Infos 14.05.06 Slyder