EINHEITEN DER WESTALLIIERTEN

Panzerkampfwagen

M4A3 Sherman Firefly

Der Firefly war das Ergebnis einer Auswertung der Erfahrungen, die man mit dem Sherman bis dato gesammelt hatte, und wurde mit der britischen 17-Pfünder-Kanone (Kaliber 7,6 cm) ausgerüstet, die selbst den gefürchteten Tiger knacken konnte.

 

M26 Pershing

Mittlerer amerikanischer Panzer der nächsten Generation mit gegossenem Stahlturm, stabilisierter 9-cm-Kanone und verbesserten Panzerplatten. Der Pershing wurde während der dramatischen Endphase des Krieges in Europa in Dienst gestellt.

 

Feldhaubitzen

6-Pfünder

Mit diesem sehr erfolgreichen Modell ließen sich speziell ummantelte Granaten (SABOT) über 9.000 Meter weit verschießen. Auf eine Entfernung von 900 Metern wurden so noch 63 mm dicke Stahlplatten durchschlagen.

 

BL 5,5 Zoll

Mittlere Feldhaubitze auf dem Fahrgestell des Mk II. Das Geschütz vom Kaliber 14 cm konnte bis zu drei 36,3 kg schwere Granaten in der Minute auf bis zu 15 km entfernte Ziele abfeuern und auch Rauch- und Leuchtgranaten verschießen.

 

M1 8 Zoll

Mittelschwere (20,3 cm) Feldhaubitze, die Sprenggranaten mit 42 kg Gewicht bis zu 23 km weit verschießen konnte. Die M1 war das Rückgrat der schweren westalliierten Artillerieeinheiten im Zweiten Weltkrieg. Hinweis: Kann vom Spieler nicht erworben werden!

 

Selbstfahrlafetten

M7 Priest

Der M7 Priest war eine Kombination aus einer 10,5-cm-Haubitze und dem Fahrgestell des amerikanischen Panzers M3. Er wurde in der US Army hauptsächlich als Artillerieunterstützung vorrückender Infanterieeinheiten auf mittlere Kampfentfernungen verwendet und hatte eine siebenköpfige Besatzung. Die Serienproduktion des M7 Priest begann Anfang 1942 unter erheblichem Druck der Briten, da diese in Nordafrika dringend Ersatz für ihren mobilen Artillerieträger Bishop benötigten. Die bestellten 5.000 Stück konnten allerdings nicht von den USA bereitgestellt werden. Insgesamt wurden nur 5.500 Priest produziert.

 

M36 Slugger

Der Slugger stieß die deutschen Jagdpanzer mit ihrer 8,8-cm-KwK vom Thron. Sein Fahrgestell stammte vom M10, doch das Geschütz war so schwer, dass der Turm völlig überarbeitet werden musste. Sogar Tiger und Panther wurden von der Bordkanone in Kombination mit einem speziellen Munitionstyp ziemlich einfach geknackt. Flugabwehrkanone (Flak) auf Selbstfahrlafette

 

 

M4A1 Sherman Skink

Die offizielle Bezeichnung des Skink, der die Bedrohung der westalliierten Truppen in Europa durch die Luftwaffe eliminieren sollte, lautete " 20mm Quad AA M4". Die Selbstfahrlafette basierte auf dem Fahrgestell des Grizzly I, der in Kanada gebauten Variante des amerikanischen M4A1 Sherman. Die 2-cm-Polsten-Kanonen waren vereinfachte Oerlikon-Versionen, die Spreng-/Brandmunition mit Leuchtspur verschossen. Der Turm ließ sich innerhalb von sechs Sekunden nach links oder rechts um die eigene Achse drehen.

 

Aufklärungsfahrzeug

Bren Wasp

Leicht gepanzertes Aufklärungsfahrzeug aus britischer Entwicklung mit fest montierten .50-MG zur Abwehr kleinerer Angriffe. Das Konzept war erfolgreich genug, um als Vorbild für die heutigen Schützenpanzer (APC) zu dienen.

 

Transportfahrzeuge

Dodge WC57

Ungepanzerter US-Befehlswagen, der auch als mobile Funkstation eingesetzt wurde, um den Kontakt zwischen Fronteinheiten aufrechtzuerhalten. Dank seines Allradantriebs meisterte er Steigungen von bis zu 60 Grad und hatte einen stärkeren Motor als der Jeep.

 

Willys Overland-Jeep

Dieser Jeep war wahrscheinlich das bekannteste Militärfahrzeug der Westalliierten. Mit ihm ließ sich überall auf der Welt auch das schwierigste Gelände meistern. Der Allradantrieb und der 54 PS leistende Motor ermöglichten das Überwinden von Steigungen von bis zu 60 Grad und das Durchqueren flacher Gewässer. Der Jeep war außerdem absolut wüsten- und tropentauglich. Auf der Straße erzielte er sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h. Die Massenproduktion wurde durch das unkomplizierte Fahrgestell stark vereinfacht.

 

M5 Halftrack

Diese mittelschwere gepanzerte amerikanische Zugmaschine konnte auch bis zu neun Soldaten über schwieriges Gelände transportieren. Ü ber dem Beifahrersitz war ein .50-MG vom Typ M2 angebracht, mit dem sich die meisten leicht gepanzerten Feindfahrzeuge bekämpfen ließen.

 

 

Bomber

Republic P-47 Thunderbolt

Amerikanischer Hochleistungs-Jagdbomber. Das Modell brachte es im Krieg auf über 2 Millionen Flugstunden und war allein in Europa für die Vernichtung von mehr als 7000 Feindflugzeugen verantwortlich.


Avro Lancaster

Britischer viermotoriger Bomber und Nachfolger des Avro Manchester aus Vorkriegszeiten. Der schwere Bomber ermöglichte es den Engländern im 2. Weltkrieg die deutsche Luftabwehr zu durchdringen.

 

 

Aufklärungsflugzeug

De Haviland Mosquito

Revolutionäres britisches Mehrzweckflugzeug. Um die Herstellungskosten möglichst niedrig zu halten, wurde für die Konstruktion fast nur Holz verwendet. Der Geiz zahlte sich aus: Die Mosquito war zwar nicht schneller als eine Spitfire, erreichte aber eine Höchstgeschwindigkeit von 630 km/h und gehörte damit zu den schnellsten Maschinen der damaligen Zeit. Durch ihr geringes Gewicht, die hohe Endgeschwindigkeit und die extrem große Reichweite eignete sie sich hervorragend für Aufklärungsflüge über feindlichem Gebiet.

 

Transportflugzeuge

Douglas C 47 Skymaster

Zweimotoriges mittelschweres amerikanisches Transportflugzeug. Die Skymaster war die Militärversion der zivilen DC 3. Das Leergewicht betrug 7,7 Tonnen. Die Maschine konnte mit maximal vier Tonnen beladen werden. Auch heute kommen noch Skymaster zum Einsatz.

 
 
 
 
 
 
 
 
   

 

 

Last Infos 14.05.06 Slyder